Nach langem Shutdown bei absolut bestem Folterwetter ("das Coronawetter") war es diese Woche endlich wieder so weit: Mit Hygienekonzept zurück in die freiwillige Luftquarantäne. Und was für ein Tag das war!

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Mit einer Wolkenbasis von über 2000m und sehr guter Thermik waren nach einer Weile mehr Piloten in der Luft als am Boden und sogar ein Familientandem konnte geflogen werden.

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Mit einem Tandem ist es etwas schwerer, Thermik zu zentrieren, aber das war für Evgeniy und seine Frau natürlich kein Problem.

Ich selber konnte mit Claas ein paar Runden zusammen drehen - keine Sorge, der Schirm erzwingt mindestens 7m Abstand - und dann auf Strecke gehen für 3 Stunden mit einer Aussicht, die es nicht so oft bei uns gibt. Klare Luft, gewaltige Basishöhe. Fantastisch!

Wäre dieses Jahr nicht durch die allgegenwärtige Pandemie überschattet, so ergäben sich viele Gemeinsamkeiten mit 2018: Sehr trockene Böden, viele Nordostlagen, einiger Wind (dieser Tag war die Ausnahme) und somit ausgesprochen gute Fluglagen für das Flachland erwarten uns hoffentlich noch für den Rest des Jahres.

Die Saison hat gerade begonnen, etwas verspätet, aber dafür besser als erwartet.

Die ersten mittleren Strecken sind schon geflogen, es geht es nach kurzer aber weitgehend regenloser Pause durch eine kurze frontale Abkühlung demnächst weiter. Bis dann.