Am Pfingstmontag hat es endlich mit meinem ersten (richtigen) Streckenflug aus der Winde geklappt! Nachdem Marcel bewiesen hatte, dass der Wind noch fliegbar ist und oberhalb 150m sogar weniger stark ist als weiter unten, habe ich es auch mit Rückwärtsstart versucht. Hat dann schließlich geklappt und mit knapp 400m Ausklinkhöhe beim zweiten Schlepp und Funk-Unterstützung von René („Da ist Thermik – du musst jetzt kreisen!“ - „Du bist rausgefallen – die Thermik ist jetzt östlich von dir.“) war ich ruck-zuck nördlich der Autobahn und bin kontinuierlich geklettert. Renés letzter Rat war dann noch, mich nicht mit dem Wind in die RMZ Wilhelmshaven treiben zu lassen. Ich habe mir erstmal gedacht: Das ist ja noch weit, und mich voll auf das Fliegen und die Thermik konzentriert.

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Am Pfingstmontag war wieder ein fast typischer ostfriesischer Streckenflugtag: Viel Wind, zunächst Thermik, später Abschattung, Abends vereinzelt Schauer.

Aber: Wir haben die Bedingungen genutzt und in Streckenflüge verwertet. Burghard, Marwin und René waren auf Strecke, während Jan von Marcel auf der Winde ausgebildet wurde. Wir wissen dieses Opfer zu schätzen!

René erweiterte den Geländerekord bis nach Schillig (weiter geht nicht, dann kommt viel Wasser. Burghard flog seine persönliche Bestleistung in Ostfriesland bis nach Friedeburg.

Mal wieder haben sich ein paar Flugwillige mit internationaler Besetzung auf zur Küste (zu unserem Geheimspot) gemacht. Und das für zwei Tage. Ein paar Bildchen anbei.