Norma im März 2013

Nachdem wir bereits Anfang Januar gemeinsam die Dünen in Egmond aan Zee unsicher gemacht haben, sind wir im März für 12 Tage nach Norma geflogen, um der eisigen Kälte in Norddeutschland zu entfliehen.

In dem beschaulichen Bergdorf Cori, welches ältere Wurzeln als die "ewige Stadt" Rom hat, hatten wir eine tolle Unterkunft. Da wir aufgrund des relativ feuchten und kühlen Wetters (ca. 16 Grad Durchschnittstemperatur) mit Frontdurchgängen und der oft südlichen Windrichtigung auch einige unfliegbare Tage hatten, war die nette Herberge umso wichtiger.

In Norma hatten wir dann gleich zu Beginn zwei sehr gute Flugtage, bevor die Flugschule Aufwind aus Österreich anreiste. Die Ärmsten hatten dann während ihrer Zeit in Norma nur zwei (allerdings wirklich geniale) Flugtage und wir waren immer einen Tick schneller am Berg und konnten auch sich verschlechternde Wetterbedingungen noch rechtzeitig nutzen ;-).

Während die "Profis" René, Marcel und Paul an den fliegbaren Tagen kaum aus der Luft zu kriegen waren (jeweils ca. 13 Stunden Airtime) und häufig als Letzte "das Licht ausmachten", habe ich als Soaring- und Thermik-Rookie es immerhin auch auf fast 4 Stunden Airtime gebracht. Vor der Stadt Norma im Hangaufwind zu soaren und bei einsetzender "Rentnerthermik" problemlos im Flachland weiter ohne Höhenverlust zu fliegen war schon ein tolles Erlebnis!

Die Lust auf's Fliegen hat dadurch nochmals zugenommen und ich kann die ersten Starts an der Winde kaum erwarten. Die Saison 2013 ist eröffnet!!!

Viele Grüße an die Nordwestler und bis bald an der Winde,
Claas

P.S.: