Der Frühling kehrt im November noch mal zurück mit beinahe 20°C und unser Gelände hat die Konsistenz von Kaugummi! Das konnten wir so nicht hinnehmen und somit war es schnell beschlossen: Wir fallen diesmal bei unseren Nachbarn (na ja, gut 200 km Entfernung) vom GSC Landesbergen ein. Das war fast schon ein Clubausflug!

Vielen Dank an unsere Fliegerkollegen für die freundliche Aufnahme, trotz der Invasion!

Als Startplatz wurde die Pilzwiese von Estorf genutzt. Böse Zungen behaupten, da muß es ein Kernkraftwerk in der Nähe geben. Wir haben lieber nicht probiert, ob die Pilze eßbar sind - gereicht hätte es für die ganze Mannschaft.

Strahlend war letzendlich zum Glück nur die Sonne und die Aussicht von oben. Unten fast kein Wind und über der Inversion auf rund 200m dann ca. 25 km/h - leider nicht genug für die ganz großen Ausklinkhöhen, dennoch kamen so 400-600m jeweils zusammen.

Das war ein sehr entspannter Tag für Flüge im T-Shirt, oberhalb der Inversion spürbar noch wärmer als die schon frühlingshaften Temperaturen am Boden. In der Luft absolut entspannt, trotz der Inversion und Windscherung brauchte man die Bremsen eigentlich nur zum Landen (und für anderen Blödsinn in der Luft).

Am Abend haben wir dann noch ein paar kleine Streckenflugabgleiter unternommen. René ist im Sonnenuntergang gelandet und auf 9 km gekommen. Mit 600m Abflughöhe auch nicht schlecht.

Bis zum nächsten Frühling dann!

Oberhalb der Inversion! 22°C

Dirk zieht auf... und nimmt lange Schritte zum Start.

Dirk im Schlepp. Das ist kurz vor dem Moment, in dem ich durch seine Wirbelschleppe holpere.

17 Uhr: Am Boden war die Sonne schon weg. Im Schlepp geht sie nochmal kurz auf :-)

Zu sehen: die schwache Höhenkaltfront mit verdunstendem Niederschlag (eine Virga), der bei der trockenen Luft den Boden nicht erreicht / wieder verdampft.

Wobei: Dirk und Marcel haben genau 2-3 Tropfen Regen im Auto abbekommen, so ganz trocken war es also theoretisch dann doch nicht. Aber eben lange genug trocken! 8-)