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Bei bestem Wetter trafen sich Piloten (90% davon Windenfahrer, ehrlich!) von PGNW, um die neuen Stoßdämpfer unserer Winde zu testen. Ja, die ordentliche ostfriesische Blauthermik muss gedämpft werden, sonst halten wir das im Schlepp nicht aus.

Zunächst hatte ich bedenken, dass die anspruchsvollen Bedingungen (bockige Blauthermik) nicht jedem Wenigflieger schmecken würden. Aber jede Pilotin, jeder Pilot kennt seine Fähigkeiten und weiß was sie/er sich zutrauen kann. Hut ab.

Der Flugplatz Barßel hat mal wieder gezeigt, dass ordentlich Potential zum Thermikeinstieg vorhanden ist.

Fast jeder hat sich frohen Mutes vom Gelände gelöst und ging auf Strecke. Aber ringsherum gibt es viel Wasser und Feuchtgebiete, die man meiden muss. Nicht immer steigt es so gut wie am Flugplatz...

Dank extrem schneller, umsichtiger Rückholaktionen seitens der Vereinskollegen bekam jeder eine zweite Chance. Das ist Vereinsfliegen pur.

Mir persönlich gelangen zwei schöne Streckenflüge.

Am Samstag ging es nach Hoogeveen in Holland. Von den Sehenswürdigkeiten habe ich leider keine Fotos (Mercedes Teststrecke, Transrapid Teststrecke, Meyer Werft, Festung Bourtange). Aufgrund der Luftraumbeschränkungen in Holland musste ich nach Süden vorhalten.Dabei kam ich manchmal sehr tief (50 m). Die kahlen Glyphosat-Flächen funktionieren aber gut als Thermikauslöser. In Holland hat mich dann ein Mädel unbedingt zum Bahnhof fahren wollen. Und das am Befreiungstag. Das nenne ich Völkerverständigung.

Der erste Flug am Sonntag dämpfte die Streckeneuphorie nach einem Abgleiter. Dann aber, nach gutem Thermikeinstieg eine neue Routenwahl und es ging los. Erst über Hesel, Timmeler Meer, Kloster Ihlow, zwischen Aurich und Moordorf durch, Marienhafe, Norden, Norddeich Mole Endstation. Diesmal keine Lofwsafes dank Marcels Warnung über Funk. Der Wind war stärker als Samstag und ich musste wieder nach Osten vorhalten, um nicht in den Emder Luftraum zu kommen.

Am Deich angekommen: Schaumkämme auf dem Wattenmeer, Wind aus ONO. Dieser Wind prallte auf den SO-Wind. Direkt über dem Hafen spielte ich in der Konvergenz mit den Möwen. Mal spürte ich die kalte Seeluft, mal die 5° wärmere Landluft. Genug Zeit für Fotos. Ein unglaubliches Gefühl.

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René