Nachdem wir bereits in die Spreewald Open hineingeschnuppert hatten, haben wir auf Anregung unseres Immerfliegers diesmal mit einem kompletten Vereinsteam an der Müritz Open teilgenommen. René, Acki und Marcel brachen Mittwoch Nachmittags auf Richtung McPommes nach Waren an die Müritz. Und als Helfer war Dieter sogar schon morgens voran losgefahren.

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Ein Einsatz, welcher freilich erst mal bestraft wurde mit extra viel Stau. Ein ausgewachsener Himmelfahrts-Verkehrsinfarkt von teilweise über 2 Stunden am Hamburger Autobahnring und 1.5 Stunden um Bremen sorgten dafür, daß die Letzten somit fast die Ersten wurden. Mit nur 1 Stunde Verzögerung haben René und ich es mit der späten Losfahrt und somit Nachtankunft noch am besten getroffen. Wir waren gespannt, ob dieses Motto auch für den Wettkampf gelten würde...

Bei bestem Wetter trafen sich Piloten (90% davon Windenfahrer, ehrlich!) von PGNW, um die neuen Stoßdämpfer unserer Winde zu testen. Ja, die ordentliche ostfriesische Blauthermik muss gedämpft werden, sonst halten wir das im Schlepp nicht aus.

Zunächst hatte ich bedenken, dass die anspruchsvollen Bedingungen (bockige Blauthermik) nicht jedem Wenigflieger schmecken würden. Aber jede Pilotin, jeder Pilot kennt seine Fähigkeiten und weiß was sie/er sich zutrauen kann. Hut ab.

Der Flugplatz Barßel hat mal wieder gezeigt, dass ordentlich Potential zum Thermikeinstieg vorhanden ist.

Wir schreiben das Jahr 2018 im ostfriesischsten Teil des Landes der niederen Sachsen und es tut sich gar Wundersames: Ein stabiles Hoch setzt sich fest, über eine ganze Woche lang und das im April! Zumindest gefühlt ist so etwas das letzte Mal 1817 passiert, als mein Ur-Ur-Großvater - aber lassen wird das.

Tatsächlich konnten wir es uns nicht verkneifen, sogar mal Mittwochs Nortmoor heimzusuchen, wofür einige unserer seltsamen Fliegerspezies einen Urlaubstag geopfert haben.

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