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Nachdem wir bereits in die Spreewald Open hineingeschnuppert hatten, haben wir auf Anregung unseres Immerfliegers diesmal mit einem kompletten Vereinsteam an der Müritz Open teilgenommen. René, Acki und Marcel brachen Mittwoch Nachmittags auf Richtung McPommes nach Waren an die Müritz. Und als Helfer war Dieter sogar schon morgens voran losgefahren.

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Ein Einsatz, welcher freilich erst mal bestraft wurde mit extra viel Stau. Ein ausgewachsener Himmelfahrts-Verkehrsinfarkt von teilweise über 2 Stunden am Hamburger Autobahnring und 1.5 Stunden um Bremen sorgten dafür, daß die Letzten somit fast die Ersten wurden. Mit nur 1 Stunde Verzögerung haben René und ich es mit der späten Losfahrt und somit Nachtankunft noch am besten getroffen. Wir waren gespannt, ob dieses Motto auch für den Wettkampf gelten würde...

Pünktlich ging es am Himmelfahrtstag los mit der Begrüßung. Was für ein riesiger Flugplatz. Strahlender Sonnenschein, keine Wolke und ostfriesische Windverhältnisse - sprich es windete leicht. Dazu eine Warnung des extra eingeladenen Wetterexperten wegen nachmittäglicher Gewitter mit dickem Hagel. Wie geschaffen für uns Nordlichter und kaum zu verstehen, warum ein paar der Teilnehmer die Nase rümpften. Angesetzt ein gut 25 km Task praktischerweise genau in Windrichtung, nur mit einem riesen See etwas im Weg.

Den gewitterfrei prognostizierten Mittag haben wir dann erst mal mit JoJo-Abgleitern größtenteils durchgebracht. DIe Thermik war eher schwach und sehr zerrissen. Außerdem war mit der beginnenden Überentwicklung natürlich thermische Besserung angesagt, somit wollten die Meisten nicht zu früh auf Strecke.

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Kaum zeigten sich die ersten Altocumuli castellani kurz nach 14 Uhr, wurde der Task gecancelt. Och, nicht doch, jetzt erst recht. Zumal nun die Startseile zur freien Verfügung waren. Das erste Seil war noch etwas verflucht - habe ich doch glatt in einer Windböe auf 200m die Winde 45° quer gezogen (einfach nix auf der Brust die Elektrowinden!). Rein gelandet und noch mal. Wieder keine Thermik, also weg mit Rückenwind und schaun, was sich findet.

Nach knapp 15 Minuten Nullschiebern und leichter Annäherung der Wolken kam dann der Bart des Tages, der mich bis auf über 1400m trug. Bei der Taskbesprechung hieß es noch: Entweder seitlich an dem See vorbei mogeln oder mit viel Höhe an der schmalsten Stelle queren. Nix da, wenn sogar meine alte Tüte Gleitzahl 20 über (See-)Grund hat, darf es auch quer drüber sein. So ging es zügig und in Rekordzeit Richtung Ziel. Sehr schöne Aussicht auf die Mecklenburgische Seenplatte inklusive. Theoretisch hätte ich mit dem Flug den Task gewonnen, wenn der nicht schon lange gecancelt gewesen wäre. Spaß hats trotzdem gemacht und was kann es für ein besseres Warmfliegen geben? Jedenfalls ein sehr gutes Omen für die kommenden Tage.

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Der nächste Tag überraschte erst mal mit etwas Wolken. Jedoch war baldige Besserung angesagt und es wurde ein Seitenwindtask ausgeschrieben...

Angesagt war jedoch relativ viel Sonne. Die zeigte sich dann erst lückenhaft am Nachmittag. Nach einigen JoJo-Schlepps unter der grauen Betondecke begann es zu blubbern. Einige Schirme markierten schön einen Bart auf der Schleppstrecke - bis ich, vom Seil gezogen, sie vertrieb. Der Bart des Tages. Es ging ruck-zuck bis zur Basis. Acki drehte unter mir, konnte aber leider nicht mehr aufschließen. In Taskrichtung war noch alles grau. Gegen den inneren Schweinehund glitt ich also unter die noch riesige Abschattung. Sowas macht man auch nur im Wettbewerb, grausam. Immerhin gab es dafür den Tagessieg. AirBjörn war ein paar Meter neben mir gelandet. Er organisierte die Rückholung - als Revanche für meine Abholung am Vortag.

Auf dem Samstag lag nun die ganze Hoffung. Endlich mehr Sonne und richtiges Wettbewerbsfliegen. Doch dann die Ernüchterung: eine geschlossene Aufgabe. Bei 10 kt Höhenwind?! In der Menge und im Taskkommitee brodelte es. Dann, beim zweiten Briefing die Erleichterung: one way nach Krakow.

Direkt aus dem Seil hatte ich einen schönen Bart. Leider kam mein Funkspruch bei Acki nicht an, er flog in die falsche Richtung, weg vom Bart. Also erstmal ohne ihn Höhe machen, Positionierung am Startzylinderrand. Ein Enzo kam dann auf mich zu - Martin Serner (Der 200km+ Ostseeflieger), der sich nochmal eine neue Startzeit nahm. Also dranbleiben an dem jungen Kerl.

Wir flogen dann Task 3 gemeinsam. Martin hat sich Zeit gelassen, damit wir zusammen bleiben konnten. Während ich im Bart blieb flog er Suchkreise nach stärkeren Bärten. Kurz vorm ESS gab ich Gas, wunderte mich warum Martin den Enzo nicht getreten hat. Am Sonntag beichtete er mir, dass er einen zu kleinen Zylinder programmiert hatte. Er wollte sich eine Resthöhe zum Gleiten aufheben. Dadurch wurde ich der Zweitschnellste von den 14 Goalern.

Marcel flog den Task 3 auch (fast) bis zu Ende. Der alten Swing-Gurke wegen schaffte er es nicht über den letzten See, sodass die Timepoints fehlten.

Am Ende hatte es für Platz 4 in der Teamwertung gereicht. Wir sind zufrieden und greifen in Cottbus 2019 wieder an. Hat jemand Lust dabei zu sein?

 

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